Weihnachten ist in Gefahr – Wie Hasskommentare Weihnachten zerstören

Es begab sich zu einer Zeit, als die Menschen noch Kinder im Herzen waren. Damals entstand aus den Träumen dieser Herzen ein Hüter der Barmherzigkeit. Dieser Hüter war groß und kräftig, sein Gemüt zart und gütig. Und wenn er fröhlich war, was oft vor kam, gebar sein Lachen unzählige Elfenkinder, die ein Zuhause bei ihm fanden. Diese, seine Elfenkinder, halfen ihm, die Wünsche der Menschen zu erfüllen. Im dunkelsten Monat eines jeden Jahres schrieben ihm die Kinder der Welt ihre Träume und baten darum, sie mögen wahr werden. Der Hüter und seine Elfen gaben ihr Bestes, um all diese Wünsche zu erfüllen. Und da die Menschen damals sehr ehrfürchtig waren und ihnen diese Zeit der Besinnung mit all den erfüllten Wünschen und Geschenken heilig schien, nannten sie diese Zeit um zum Anfang des letzten Drittels des letzten Monats im Jahr Weihnachten. Und der besonnene Mann mit seinem dichten, weißen Bart, den roten Wangen und dem wohlwollenden Seele wurde von den Menschen Weihnachtsmann genannt: Der Heilige, der Wünsche erfüllt.

Diese Tradition besteht seit damals. Natürlich musste sich der Weihnachtsmann mit der Zeit entwickeln, so wie es die Zivilisation kontinuierlich tut. Und da der Weihnachtsmann der Meinung war, dass ungezogene Kinder keine Geschenke bekommen sollten, weil er es als unfair gegenüber den artigen Kindern empfand, begann er Protokolle darüber zu führen, wie sich die Menschen über das ganze Jahr verhielten. Dies wurde von der ganzen Weihnachtsbelegschaft abgesegnet, denn die Elfen waren auch der Meinung, man dürfe unartige Menschen nicht auch noch dafür belohnen, dass sie sich nicht benehmen wollten. Und so entstanden die Listen für artige Kinder und unartige Kinder.

Mit der Zeit wurden die Listen für die unartigen Kinder immer länger, woraufhin das Weihnachtgremium, das irgendwann in der frühen Neuzeit aus der Taufe gehoben wurde, beschloss, dass die unartigen Kinder nicht nur nicht beschenkt wurden, sondern eine Ruß-behaftete Rute erhalten sollten, um sich daran zu erinnern, dass sie sich im nächsten Jahr vielleicht doch besser verhalten wollten. Die Rute hatte den Nachteil, dass sie oft einfach in einer Ecke abgestellt oder als Feuerholz genutzt wurde. So ging es über Jahrhunderte bis in die heutige Zeit hinein.

Leider erreichte uns eine Stellungnahme vom Weihnachtsgremiummanagement des Nordpols zu einer akuten Lage, die im Weihnachtswunderland herrscht. Wir haben diese Stellungnahme für sie abgedruckt.

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Darin heißt es, dass die Arbeit der Helfer des Weihnachtswunderlandes aufgrund der ansteigenden ‚Hater-Kommentare‘ im Internet nieder gelegt wurde. Einzig drei Mitarbeiter, darunter Rudolf, das Rentier (Anm.), sehen sich bereit, die Arbeit weiter zu verfolgen. Unglücklicherweise erlitt der Weihnachtsmann einen Nervenzusammenbruch aufgrund der dramatischen Ereignisse, woraufhin sich auch die letzten drei Mitarbeiter nicht mehr in der Lage sehen, den artigen Kindern dieser Welt Geschenke zu übermitteln. Die bittere Konsequenz dieser Tatsache ist, dass Weihnachten dieses Jahr ausfällt. Keine Geschenke, keine Lichter, keine glücklichen Kinderaugen. Ein schwarzer Tag für die Menschheit.

Wir, von RedereiFM, ersuchen jeden, der dies hier liest, sich und seine Mitmenschen daran zu erinnern, dass die Arbeit im Weihnachtswunderland nicht weiter geführt werden wird, solange Hetz- und Hasskommentare auf diversen Plattformen im Internet veröffentlicht werden. Denn dieser Hass und diese Wut wirken sich über kurz oder lang auf alle Menschen aus. Auch, wenn diese gar nicht beteiligt sind. Fasst euch ein Herz und ermöglicht dem Hüter der Barmherzigkeit und seinen Helfern ihre Arbeit zu verrichten. Löscht nicht nur die ‚Hater-Kommentare‘, denkt nach, bevor ihr eure Meinung locker heraus posaunt. Seid freundlich zueinander und versöhnt euch, auch, wenn ihr unterschiedlicher Meinung seid. Denn wenn nicht in dieser Zeit des Jahren, wann dann?

Wir wünschen allen nicht Hatern frohe Weihnachten.

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