Eltern setzen Baby unter Drogen und VR Brille

Baby 3.0: Überall gibt es bekanntlich Menschen, die einer bestimmten Idee verfallen und die man daraufhin getrost als Anhänger der Idiotie betrachten darf. Wenn man den folgenden Fall eines Pärchens aus Texas betrachtet und was sie mit ihrem 8 Monate alten Säugling gemacht haben, erscheint diese Tatsache relevanter denn je zu sein. Die Ereignisse sind mehr als verstörend.

Als Colin (27) und Peaches (24) im letzten Jahr ihren ersten Nachwuchs bekamen, wollten die stolzen Eltern, wie auch alle anderen Eltern, nur das Beste für ihr Kind. Collin, IT Spezialist, und Peaches, Krankenschwester, wollten ihrem Kind eine neue Ebene der Erziehung ermöglichen. Die Idee ergab sich, als die beiden eines Abends zusammen auf der Couch ihre neue Virtual-Reality-Brillen testeten. Aufgrund der Möglichkeiten vieler visueller Impulse, die dieses technische Gimmick bietet, kam ihnen der Gedanke, diese auch ihrem Kind zugänglich zu machen. Sie setzen dem Kleinen “spaßeshalber die Brille auf und warteten auf eine Reaktion des Babys”, so der Vater des Kleinkindes. Anfangs machte sich kein Unterschied bemerkbar, weshalb Peaches ihrem Freund die Idee vorschlug, das Bewusstsein des Kindes mittels anderer Stimulanzien zu erweitern.

Die junge Frau habe “eine Studie in einem Blog von einer Vertreterin für ganzheitliche Medizin gelesen”, und bestand darauf, es an ihrem Nachwuchs zu testen. Aufgrund ihres Berufes hatte sie Zugang zu diversen Medikamenten, welche sie Zuhause in der Küche miteinander mischte, bis ein LSD-ähnliches Produkt entsteht. Zusammen mit ihrem Freund verabreichte sie dieses Mittel ihrem Baby in geringen Dosen und protokollierte den Zustand des Zöglings. Dieser schien mit erhöhter Aktivität auf die Stimulanz zu reagieren. Nach einem verstrichenen Zeitraum wurde ihm die 3D-Brille aufgesetzt. Die Reaktionen des Kleinen äußerten sich während des Vorgangs in massiver, körperlicher Aktivität und zunehmender Sensibilität. Im Zeitraum zwischen den experimentellen Phasen wirkte der Kleine oft erschöpft, desorientiert und Wahrnehmungsarm. So ging es Tag für Tag weiter. Die Dosis wurde alle vier Tage erhöht, während die Mutter seine Vitalwerte überwachte. Es vergingen vier Wochen bis der Säugling völlig außerstande war auf die Außenwelt zu reagieren und er auch keinerlei Nahrung mehr zu sich nahm. Was für andere längst alarmierend gewesen wäre, schien die Eltern nicht im geringsten zu beunruhigen. Um den Säugling zu ernähren wurde ein Tropf und eine Nasensonde gelegt.Als die Großeltern des Kleinkindes bei einem ihrer wenigen Besuche von der Behandlung erfuhren, kam es zu einem Schlagabtausch über Erziehungsmaßnahmen, was in einer körperlichen Auseinandersetzung endete und dazu führte, dass die Eltern von Colin ihren Enkel in das nächstgelegen Krankenhaus brachten. Dort wurde der desolate Zustand sofort erkannt und es wurden lebensrettende Maßnahmen eingeleitet, um das Kind vor dem Hungertod zu bewahren. Glücklicherweise konnte das Kind gerettet werden und ist nun in der Obhut seiner Großeltern, die ihren Sohn und deren Freundin wegen Kindesmisshandlung angezeigt haben. Das Kind steht kontinuierlich unter psychiatrischer Bewachung, um den Schaden, der angerichtet wurde, beurteilen und gegebenenfalls wieder beheben zu können.

Die Eltern müssen sich demnächst vor einem Gericht für ihre Taten verantworten. Doch nach Aussagen sähen sich Colin und Peaches “weiterhin nicht in der Verantwortung etwas falsch gemacht und ihr Kind damit geschädigt zu haben”, so der zuständige Polizeibeamte. Ihr Geisteszustand wird gegenwärtig überprüft. Dieser Vorfall zeigt sehr deutlich, wozu der Wille an etwas zu glauben befähigt. Allein, wenn man sich die Social-Media-Plattformen anschaut, kann man wahrnehmen, dass zunehmend Quellen vertraut wird, die in Bezug auf eine allgemein anerkannte Wahrheit nicht von Seiten einer glaubwürdigen Instanz verifiziert sind. Das führt in vielen Bereichen zu einem eigenmächtigen Handeln, das durchaus Schaden anrichten kann, der sich auf einem beklagenswert hohen Niveau bewegt. Um dem vorzubeugen sollte man immer genau wissen, wer die Quelle des Vertrauens ist und nach Möglichkeit überprüfen, beispielsweise durch den Vergleich zu anderen Quellen, ob das Wissen, was dort verbreitet wird, auch legitim und sicher ist.

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